Wien unterm Regenbogen – 16. Juni 2012 – 17. Regenbogenparade

1996 stand Wien erstmals ganz im Zeichen des Regenbogens – 2012 wird die 17. Regenbogenparade in Österreichs Hauptstadt veranstaltet. Die Parade gilt als wichtigstes Event der Schwulen-, Transgender- und Lesben-Szene in Österreich – ist jedoch weit mehr als das: Die Regenbogenfarben sind ein Symbol für Frieden und Solidarität, für Toleranz und die Akzeptanz von vielfältigen Lebensformen.

Solidarität und Toleranz

Die Parade soll an das Ereignis in der New Yorker Christopher Street im Jahre 1969 erinnern – das erste Aufbegehren von Schwulen und Lesben gegen die Willkür der Polizei. Die Regenbogenparaden, die in vielen Ländern der Welt veranstaltet werden, werden deshalb auch als „Christopher Street Day“ bezeichnet. Die Veranstaltung wird im Rahmen der „Vienna Pride“ abgehalten, die vom 12. bis zum 16. Juni stattfindet. Die Wiener Linien haben sich ebenfalls schon eingestimmt und damit begonnen ihre Busse und Straßenbahnen mit bunten Fahnen zu beflaggen. Das Programm der „Vienna Pride“ ist bunt und vielfältig: Diskussionen, Performances, Kino und Kurzfilme (z.B. Homophobia), Vorträge, Workshops… Selbst die rechtliche Lage von Homosexuellen kommt nicht zu kurz – am Freitag findet am Nachmittag beispielsweise die Info-Veranstaltung „Dein Recht und die Eingetragene Partnerschaft“ statt. Danach folgt ein Impulsreferat zum Thema „Coming Out“, um 19:30 wird der Polit-Talk die Frage „Wie homofreundlich ist Österreich“ erörtern.

Austrias best „Cher“

Die Regenbogenparade startet am 16. Juni: Ab 11:00 versammeln sich alle zum Warm-up am Rathausplatz, um 15:00 Uhr geht’s dann los. Am Abend geht’s dann mit einem tollen Line-Up weiter: Ab 18:00 Uhr rocken die GoGos die Bühne, um 19:00 halten Aktivistinnen und Organisatoren eine Ansprache, um 19:30 beginnen die Live Auftritte von „Soulicious“, „The Hitchhikers“, „Chris & Taylor“, “Mario Lepera“ etc.

Ab 22:30 rückt die Mode in den Blickpunkt: Während der „A Night Like This“ werden zauberhafte Verwandlungen zu bestaunen sein. Gekürt wird Austrias best „Cher“, „Lady GAga“ und „Caro Emerald“.

Fußballfieber
Erlaubt ist während der wilden Tage der Regenbogenparade natürlich alles – von wallenden Gewändern versunkener Zeiten bis hin zu Techno-Netzhemden. Wer sich das Fußballfieber eingefangen hat, darf natürlich auch im Trikot seiner Lieblingsmannschaft erscheinen. Schließlich möchte jeder gern mal Fußballstar sein. Dazu noch ein Geheimtipp: Tolle T-Shirts zu einem vernünftigen Preis für die fußballnärrische Zeit finden sich beispielsweise unter http://www.trikotsatz.net/.
Auf zum Regenbogen für mehr Toleranz und Solidarität!

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